MARIN Wasserbehandlung GmbH Start Vorstellung Themen Dosierprodukte Anlagentechnik Schulungen Impressum Gefährdungsbeurteilung Downloads VDI 2047-2 42. BImSchV
Ablagerung nennt man die infolge der Schwerkraft abgesetzten Stoffe . Adsorption Anlagerung von z.B. adsorbierbaren halogenierten Kohlenwasserstoffverbindungen (AOX) oder Farbstoffen Anlagerung ist der Sammelbegriff für die infolge einer Reaktion im Wasser entstandenen und an der Innenwand der Rohrleitung haftenden Stoffe. Desinfektion Entkeimung des Wassers durch UV-Bestrahlung oder dem Einsatz oxidativer Biozide. Druckleitung Rohrleitung, an deren Scheitel ein größerer Druck als der atmosphärische Druck herrscht (DIN 4044). Eindickung Aufkonzentration von Wasserinhaltsstoffen im Kreislaufwasser durch Verdunstung. Enthärtung Dem Wasser werden Calcium- und Magesiumionen entzogen. Entsalzung Entfernen von Salzen im Wasser z.B. zur Meerwasseraufbereitung Erdalkalien sind die im Wasser löslichen Oxide der Erdalkalimetalle (z. B. Calcium- und Magnesiumionen); sie bilden die Härte. Ergänzungswasser Siehe Zusatzwasser Fällung Umwandlung gelöster Stoffe in ungelöste Stoffe und anschließender Sedimentation oder Flockung. Filtration Entfernen von Schwebstoffen (Partikeln) u.a. Eisen und Mangan. Flockung Entfernung von Kolloidstoffen und feinen Schmutzpartikeln durch Zugabe von Flockungsmitteln (Entladung der Partikel) und Einstellung des pH-Wertes. Kann auch mit einer Filtration verbunden sein (Flockungsfiltration). Flotation Entfernen feiner Schmutzpartikel durch Einblasen von Luft. Füllwasser Wasser, mit dem die gesamte Anlage erstmalig wasserseitig gefüllt wird (VDI 2035). Geschlossener Kreislauf Anlage, in der das Wasser in keiner offenen Verbindung mit der Atmosphäre steht. Härte Die Härte des Wassers ergibt sich aus der Summe der im Wasser vorhandenen Erdalkaliionen (Calcium, Magnesium). Hydrophil heißt wasserfreundlich, wasserliebend. Ionenaustauscher sind Anlagen mit organischen oder anorganischen Substanzen, die es ermöglichen, fast alle Anionen und Kationen aus dem Wasser zu entfernen (siehe auch Enthärtung). Unterschieden werden Kationenaustauscher (Austausch positiv geladener Ionen) und Anionenaustauscher (Austausch negativ geladener Ionen). Kalk besteht aus Calciumverbindungen und kommt in der Natur aufgrund tierischer und mineralischer Ablagerungen z.B. als Kalkstein, in Muschelschalen und Kreide vor. Kaltwasser Kaltwasser ist der in geschlossen Systemen Wärme- bzw. Kälteträger mit einer Temperatur ≤25°C. Koloniezahl ist der Ausdruck für die Anzahl der sicht- und zählbaren Keimkolonien, die aus einer bakterienhaltigen flüssigen oder festen Substanz durch Vermischen mit einem erst verflüssigten und dann wieder erstarrten Nährboden nach Bebrütung gewachsen sind. Kühlwasser Ist der in offenen/geschlossenen Systemen in Anlagen verwendete Wärme- bzw. Kälteträger auch mit einer Temperatur >25°C. Leitfähigkeit ist die Fähigkeit eines Stoffes, Energie (hier: elektrischen Strom) zu leiten. Die Einheit der elektrischen Leitfähigkeit ist Siemens pro Meter [S/m] in SI-Einheiten. Offener Kreislauf Anlage, in der das Wasser in offener Verbindung mit der Atmosphäre steht (Anlage mit offenem Vorlagebehälter) Osmose bezeichnet das Hindurchtreten (Diffusion) von Flüssigkeitsmolekülen durch eine halbdurchlässige Membran (Wand) mit der Tendenz, die Konzentrationsunterschiede gelöster Teilchen auf beiden Seiten auszugleichen. Den daduch bedingten Druckunterschied nennt man osmotischen Druck . Oxidation Entfernen von gelösten Eisen- und Manganionen (Enteisenung/Entmanganung). Das oxidierte Eisen- und Mangan lagert sich am Kies ab und wird durch Rückspülung entfernt. Oxidation wird die chemische Reaktion von Elementen oder Verbindungen mit Sauerstoff bezeichnet. Chemische Stoffe, die organische oxidieren können, nennt man Oxidationsmittel, wie z. B. Sauerstoff, Ozon, Chlor, Chlordioxid, Kaliumpermanganat und Wasserstoffperoxid. Bei der Trinkwasseraufbereitung dient die Oxidation auch z. B. zur Entfernung von Krankheitserregern (siehe auch Desinfektion). pH-Wert Maßzahl für die in wässrigen Lösungen enthaltene Wasserstoffionenkonzentration und damit Maß für die saure, neutrale oder basische Reaktion einer Lösung. Die pH-Wert-Skala reicht von 0 bis 14. Säuren haben einen pH-Wert kleiner 7 und Basen einen größer 7. Wasser in seiner ursprünglichen Form hat einen pH-Wert von 7 (neutral). Gemäß der Trinkwasserverordnung darf Trinkwasser einen pH-Wert nicht unter 6,5 und nicht über 9,5 aufweisen. Rohwasser Wasser, bevor es behandelt oder aufbereitet wird. Sedimentation Entfernen von kleineren Schwimm- und Schwebstoffen sowie Sand. Siebung Entfernen größerer Fest- und Schwimmstoffen. Steigleitung ist eine senkrecht hochsteigende Rohrleitung z. B. innerhalb eines Gebäudes. Ultraviolette Bestrahlung Ultraviolette (UV) Strahlung ist eine kurzwellige, energiereiche, elektromagnetische Strahlung, die für das menschliche Auge unsichtbar ist. Die Bestrahlung von Wasser mit UV- Licht ist eine Art der Trinkwasseraufbereitung, die das Abtöten von Mikroorganismen einschließlich Krankheitserreger bewirkt (Desinfektion).  Umkehrosmose ist ein Verfahren zur Aufbereitung von Salzwasser (Verringerung des Salzgehaltes) zu Trinkwasser sowie zur Reinigung von Abwasser. Dabei wirkt der hydrostatische Druck dem osmotischen Druck entgegen, so dass die Osmose umgekehrt wird . Umlaufwasser Das im System befindliche Wasser. Wasseraufbereitung Maßnahme, bei der dem Wasser Stoffe entzogen werden (z.B. Filtration, Enthärtung oder Entsalzung) Wasserbehandlung Maßnahme, bei der dem Wasser Chemikalien zugesetzt werden. Zusatzwasser Jedes nach der ersten Befüllung wasserseitig nachgefüllte Wasser (VDI 2035). Um z.B. Verdunstungsverluste auszugleichen

Begriffserklärung